



Kreisberufskolleg Brakel
Klöckerstraße 10
Das Adolph-Kolping-Berufskolleg hat sich in diesem Haushaltsjahr 2009 dazu entscheiden, die Ausstattung im Bereich Automatisierung und Mechatronik zu erneuern.
Dabei wurde besonderer Wert auf die Neuausrichtung in diesen Fachbereichen gelegt. Schüler aus den Bildungsgängen der Berufsschule Metalltechnik und den elektro- und informationstechnischen Assistenten sind jetzt in der Lage neue und vertraute Inhalte an speziell dafür konzipierten Aufbauten zu erlernen und anzuwenden.
Das modulare Konzept erlaubt bis zu 12 Kleingruppen gleichzeitig mit praxisgerechten Aufgabenstellungen zu betrauen und deren Umsetzung durchzuführen. Dabei können die industriegerechten Aufbauten in verschiedenen Applikationen zusammengestellt werden, sodass sich immer neue Aufgaben- und Fragestellungen ergeben.
Neue Themengebiete lassen sich veranschaulichen, wie zum Beispiel der „Remote Service“ , RFID, Datenbankanbindung in Verbindung mit Qualitätssicherungs-systemen und angewandte Steuerungs- und Regelungstechnik.
Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von der Qualität der Aus- und Weiterbildung vor Ort zu machen, nach einer vergleichbaren Ausstattung werden sie lange suchen müssen.
Suchen Sie und/oder Ihre Firma in diesem Bereich Weiterbildungsmöglichkeiten, dann rufen Sie uns an.
Das Team Automatisierungstechnik vom AKB, aktuell, kompetent, besonders motiviert.
© by StR Dipl-Ing (Univ) Dipl-Ing (FH) Ingo Dörge, Tel: 05272/37250
Praktizierte Partnerschaft der Schulen
Dieses schulbezogene Programm der EU für lebenslanges Lernen (2007 bis 2013) für bilaterale Schulpartnerschaften fördert die Zusammenarbeit von zwei Schulen aus Teilnehmerstaaten mit unterschiedlichen Sprachen. Die zweijährige Partnerschaft beinhaltet einen mindestens zehntägigen themenbezogenen Aufenthalt einer Gruppe von mindestens 10 Schülern und Begleitpersonen bei der Partnerschule sowie einen entsprechenden Gegenbesuch der Partnereinrichtung.
Voller Begeisterung und mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken kehrten vor Ostern nach einen 13-tägigen Aufenthalt 15 Schülerinnen und Schüler des Adolph Kolping Berufskollegs, Brakel, aus Cork, Republik Irland zurück. Unter der Leitung der erfahrenen Kollegen Rudolf Böddeker und Fritz Sprute haben sie die langjährige Partnereinrichtung St John’s Central College in Cork besucht und dort an dem themenbezogenen Projekt gearbeitet:
Labour Market, comparisons and resources.
Aufgabe war es, Informationen über die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation zu sammeln, sich mit Einstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten und Jobangeboten zu beschäftigen und die wichtigsten Beratungsmöglichkeiten kennen zu lernen; neben Befragungen irischer Studenten am College und dem Training von Vorstellungsgesprächen standen die Gespräche mit den Kollegen sowie mit dem Beratungslehrer des Colleges, die Besuche von Firmen, der örtlichen Arbeitsagentur und der FAS (irische Agentur und Trainingscenter zur Ausbildung der Lehrlinge) auf dem Programm. Dabei spielte immer der Vergleich mit den Bedingungen in Deutschland und die gegenwärtige Wirtschaftskrise eine wichtige Rolle in den Gesprächen.
Natürlich fehlten nicht die Exkursionen zu den touristisch interessanten Zielen: die City of Cork mit dem Old Market, University und Stadtmuseum, Dingle-Peninsula, der alte Auswandererbahnhof Cobh, die Küstenorte Kinsale und Crosshaven, Blarney Castle: vor dem Rückflug war Gelegenheit, auch Dublin kennen zu lernen mit dem Trinity College (Book of Kells, Library...) dem Park Steven’s Green, der geschäftigen Innenstadt.
Für September 2009 ist der Gegenbesuch der irischen Schüler in Brakel geplant; dann soll die Projektarbeit mit Schwerpunkt Arbeitsmarktsituation in Deutschland fortgesetzt werden;
Sicherlich ruhen in der Zwischenzeit die Kontakte nicht zwischen den Schülern und Schülerinnen. Stimmen wie: da fahre ich wieder hin, waren schon kurz nach der Heimkehr bei den Teilnehmern zu hören.
Die Kollegen des Berufskollegs planen indess schon das nächste EU-Comenius-Projekt mit der italienischen Partnerschule Primo Levi, Ronko Scrivia, Genua im nächsten Schuljahr.
„Wir öffnen Türen“ berufsfeldübergreifend nicht nur im Klassenzimmer sondern auch auf über 2000m im Zillertal. Vom 27. Februar bis 07. März machten Schüler aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Gestaltung, Informationstechnische Assistenten, Elektrotechnische Assistenten und Elektrotechnik des Adolph-Kolping-Berufskollegs die Skipisten im Zillertal in Österreich ‚unsicher’. Diese Klassenfahrt war für die Ski- und Snowboard-Anfänger sowie Fortgeschrittenen ein besonderes Highlight, denn Ausdauer, Kraft, und Koordination auf Ski oder Snowboard entwickelten bei unseren Schülern ein neues Körpergefühl mit hohem Fun-Faktor. Zudem hatten sie die Möglichkeit neue Kontakte mit den anderen Berufsfeldern zu knüpfen und ihre persönlichen Horizonte zu erweitern. Berufsfeldübergreifende Netzwerkarbeit wird in solchen Projekten gelebt, um Synergien für die berufliche Zukunft der Schüler anzulegen. Das Zusammentreffen von Teilzeit, Vollzeit und dualer Berufsausbildung öffnete neue berufliche Perspektiven. Interdisziplinarität ist in vielen innovativen Wirtschaftszweigen eine wesentliches Werkzeug um Zukunftsvisionen zu realisieren.
Wie wird man Anlagenmechaniker? Wer kann Heilerziehungspfleger werden? Und wie macht man das Beste aus seinem Typ? Am Adolph-Kolping-Berufskolleg (AKB) standen Schüler, Studierende, Lehrer und Mitarbeiter aller Fachrichtungen beim „Tag der offenen Tür“ den mehr als tausend Besuchern Rede und Antwort.
Unter dem Motto „Wir öffnen Türen“ stellte sich das Adolph-Kolping-Berufskolleg mit seinen 7 Bildungsgängen erstmals seit vielen Jahren wieder der Allgemeinheit vor. Die Besucherinnen und Besucher gewannen einen außergewöhnlich lebendigen Eindruck von der Bildungsvielfalt am AKB. Die Friseure überzeugten mit Farb- und Typberatungen.
AKB-Küche, Backstube und Cafeteria präsentierten kleine Köstlichkeiten.
Im technischen Bereich öffneten die schuleigenen Labore ihre Türen, zeigten in den Bereichen IT-, Elektro-, Metall-, Holz- und Versorgungstechnik sowie der Fahrzeugdiagnose den Einsatz neuester industrieller Maschinen und Geräte.
Die Maler demonstrierten, wie Oberflächen fachgerecht vergoldet werden.
Kinder staunten über die Mitmachangebote der Fachschule für Sozialpädagogik und ließen sich von der Jonglage bis zu Vorleseangeboten in die Welt der Märchen, des Theaters, der Fantasie und Magie entführen. Besonderen Anklang fanden das Kinderschminken und die kreative Gestaltung von Karnevalsmasken
Bei der Zaubershow „Lirum-Larum-Löffelstiel“ war die Schulaula bis auf den letzten der 200 Plätze besetzt.
In den Bereichen Sozial- und Gesundheitswesen sowie Technik rundeten Präsentationen der Fachoberschule das Angebot ab.
„Auf großes Interesse stießen auch unsere neuen Bildungsgänge, das berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt: Erziehung und Soziales und die zweijährige Berufsfachschule Ernährung / Hauswirtschaft“, freute sich Schulleiter Wolfgang Pägel über den großen Zuspruch für die Bildungsvielfalt des AKB.
Diese war auch das Lösungswort eines Rätsels am Tag der offenen Tür, gesponsert von Computer Fachin, der Sparkasse Höxter, der Firma Weisbender und dem Förderverein des AKB.
Attraktive Preise veranlassten viele der Besucher zur Lösung des Rätsels:
ein hochwertiges Netbook, eine Digitalkamera, PC-Software u.v.m.
Diese wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 16. Februar 2009 durch den Schulleiter Wolfgang Pägel an die Gewinner überreicht.
Sponsoren und Gewinner der Tombola:
v.l. Herr Reinhard Frischemeier (Sparkasse Höxter), Frau Melanie Mikus (Gebäudereinigung Weisbender), Herr Björn Friedrich (Fa. Fachin und Friedrich), Herr Josef Frischemeier (Förderverein AKB), Herr Wolfgang Pägel (Schulleiter), Gewinnerinnen und Gewinner
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Dank an die Kollegen Goder, Harrer und Fähnrich für die Bilder.
’How are you?’, ‘Nice to meet you’. Das waren die Begrüßungsworte, die in den letzten Tagen häufiger am Adolph Kolping BK zu hören waren.
Kein Wunder, denn 6 irische Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihrem Lehrer Jörg Clifford, haben über das EU Projekt Leonardo den Weg vom St. John’s Central College, Cork, zum Adolph Kolping Berufskolleg in Brakel gefunden, um in Firmen in Brakel und Bad Driburg ein dreiwöchiges Praktikum zu absolvieren; hier wollen sie ihre beruflichen Kenntnisse verbessern und erweitern sowie durch Ausflüge in die Umgebung und umliegenden Städte ‚Land und Leute’ kennen lernen.
Der Aufenthalt der Iren wird durch die Kollegen Rudolf Böddeker und Fritz Sprute als Ansprechpartner für das Berufskolleg betreut.
So wurden sie am Montag Morgen, dem 08. Februar durch den Schulleiter Wolfgang Pägel im Beisein einiger Kollegen herzlich begrüßt; der Schulleiter hob dabei die Bedeutung solcher Maßnahmen für die persönliche Entwicklung und das berufliche Fortkommen aller Beteiligten hervor, sowohl für die Gäste als auch für die einheimischen Schülerinnen und Schüler. Anschließend folgte ein informativer Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen der Schule. Durch Unterrichtshospitationen konnten die Iren das deutsche Schulsystem näher kennen lernen, und es wurden schon erste Kontakte zwischen den deutschen und irischen Schülern geknüpft und das ‚Programm’ für die Abende aufgestellt.
Nachmittags wurden die Praktikanten den Betrieben vorgestellt:
Wir danken den Betrieben für die gute Zusammenarbeit, dass sie wieder bereit waren, uns zu unterstützen und den irischen Schülern für 3 Wochen ein Praktikum in ihrer Firma zu ermöglichen.
Für das Berufskolleg ist diese Maßnahme nicht neu; neben mehreren anderen Schulen im europäischen Ausland ist das irische College seit vielen Jahren ein vertrauter Partner. Solche EU-geförderten Maßnahmen wie das Leonardoprogramm sind regelmäßiger Bestandteil des pädagogischen Angebotes des Berufskollegs. Seit vielen Jahren nutzen auch Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulformen des Berufskollegs die Möglichkeiten des Auslandsaufenthaltes. Angesichts der zunehmenden Globalisierung und Internalisierung ist die Bedeutung solcher Austauschmaßnahmen und Auslandsaufenthalte bei vielen Schülerinnen und Schülern ‚angekommen’;
So laufen schon die Vorbereitungen für die nächste Maßnahme:
über das von der EU geförderte Programm Comenius (Schulpartnerschaften) wird ab dem 27. März 2009 eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern des Adolph Kolping Berufskollegs unter der Leitung von H. Rudolf Böddeker und H. Fritz Sprute das St. John’s Central College in Cork für 13 Tage besuchen,; hier werden neben landeskundlichen Exkursionen die deutschen und irischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Berufseinstiegswege und -chancen im Gastland kennen lernen und mit der Situation in Deutschland vergleichen.
Rudolf Böddeker