



Kreisberufskolleg Brakel
Klöckerstraße 10Kreis Höxter (WB). Am Adolph-Kolping-Berufskolleg (AKB) in Brakel in Trägerschaft des Kreises Höxter wurden der Schulleiter und sein Stellvertreter in einer Feierstunde ins Amt eingeführt und erhielten ihre Beförderungsurkunden. Leitende Regierungsschuldirektorin Ilona Demberg von der Bezirksregierung Detmold überreichte Wolfgang Pägel die Ernennungsurkunde zum Oberstudiendirektor als Leiter eines Berufskollegs und Klaus Meyer die zum Studiendirektor als Ständiger Vertreter des Leiters. Beide hatten schon seit längerem die entsprechenden Aufgaben erfüllt.
Eine Besonderheit, die ganz selten vorkommt, war die gleichzeitige Besetzung beider Leitungsstellen an einem Tage. Auch Ilona Demberg hat in ihrer bisherigen Dienstzeit als Schulfachliche Dezernentin noch keinen derartigen Fall erlebt.
So nahm denn auch der AKB-Lehrerrats-Vorsitzende Jürgen Wilczek in einer kurzen Ansprache diese außergewöhnliche Gemeinsamkeit zum Ausgangspunkt der Überlegung, dass sie Vorzeichen ein gutes Omen sein möchte für die kommenden Jahre.
Einige Bilder von der Veranstaltung sind hier zu sehen.
Elektrotechnische und Informationstechnische Assistenten des Adolph-Kolping-Berufskollegs im Zillertal
Vom 08. Bis 16. Februar machten die ITA- und ETA-Schüler des Adolph-Kolping-Berufskollegs die Skipisten im Zillertal in Österreich ‚unsicher'. Die alljährige Fahrt der Mittelstufe war für die Ski- und Snowboard-Anfänger sowie Fortgeschrittene wieder ein besonderes Highlight. Bei Sonnenschein und sehr guten Schneeverhältnissen genossen die Schüler das schöne Panorama des Zillertals. Die Ausbildung zum Informationstechnischen- sowie Elektrotechnischen Assistenten bietet den Schülern des Adolph-Kolping-Berufskollegs neben der fachlichen Spezialisierung, zahlreiche besondere Qualifizierungsmöglichkeiten sowie sportlichen Aktivitäten. Bei näheren Informationen zum Bildungsgang setzten Sie sich bitte mit dem Schulbüro telefonisch oder persönlich in Verbindung (Telefon: 05272-37250).
Mit einer Blumendekoration für eine Theaterpremiere hat Helena Hieb (33) aus Brakel am Mittwochabend ihre Gesellenprüfung im Floristenhandwerk bestanden. In der Aula des Adolph-Kolping-Berufskollegs in der Nethestadt fand diese statt. Interessierte Gäste waren gern gesehen. Diese hatten hier die Gelegenheit, sich über die aktuellsten Trends im Floristenhandwerk zu informieren. Helena Hieb und die acht anderen Jung-Gesellinnen haben zum großen Teil schon feste Arbeitsplätze in Aussicht. Lokalteil WB / Foto: Frank Spiegel
Der neue Bildungsgang des Adolph-Kolping-Berufkollegs „Fachoberschule Gestaltung" setzte bereits im ersten Schulhalbjahr farbige Akzente im Schulfoyer. Die Schülerinnen und Schüler hatten den Auftrag MDF-Platten im Großformat mit Pop-Art Figuren in Acryl und Dispersionsfarben zu gestalten. Während dieses Projektes hatte die FOS Gestaltung die Möglichkeit sich im Klassenverband näher kennen zulernen und den ersten Kundeauftrag ihrer Gestalter-Karriere erfolgreich zu meistern. Zu dem konnten sie ihr eigenes KlassenDesign auf einer Free-Style-Wand (2,50 x 3,0 m) entwickeln. Die Kunstwerke können im Foyer des Adolph-Kolping-Berufskollegs betrachtet werden. Bei näheren Informationen zum Bildungsgang setzten Sie sich bitte mit dem Schulbüro telefonisch oder persönlich in Verbindung (Telefon: 05272-37250)."
Personen auf dem Foto:
Hinten: Jakob Weller, Kathrin Heising, Carolin Gante, Gunther Friedrich, Caroline Spieker, Nadine Fröse, Carolin Loke, Dirk Hölting, Marco Mahl, Roman Wilhelms, Schulleiter Wolfgang Pägel
Vorne: Gini-Jolene Berger, Nina Kelm, Kim Müller, Jessica Alleblas, Johanna Schmalstieg, Lehrerin Kerstin Beversdorff, Lehrerin Alexandra Schierbock, Lehrer Ulrich Mau.
Eine schöne Weihnachstfeier schließt das Jahr 2007 an unserem Berufskolleg ab. Bilder sagen mehr als viele Worte.
Die Klasse OTE07A unseres Berufskollegs hat an einem Quiz der Wirtschaftsjunioren Paderborn-Höxter mit dem Thema: Wirtschaftswissen im Wettwerb" erfolgreich teilgenommen. Als Anerkunnung wurden in der IHK-Paderborn Sonderpeise vergeben. Die Klasse ist zu einer energiewirtschaftlichen Inforamtionsfahrt zum Kohlekraftwerk Petershagen und zur Glashütte Gernheim eingeladen worden.
Unfallprävention: Klasse des Adolph-Kolping-Berufskollegs in Theorie und Praxis informiert
Von Frank Spiegel
Brakel (WB). 87 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren verunglückten in diesem Jahr im Kreis Höxter im Straßenverkehr, zwei davon starben, 36 wurden schwer verletzt. Junge Fahrer sind überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt.
Um dem entgegenzuwirken, setzt die Polizei im Kreis auf das Programm »Junge Erwachsene«. Gestern war sie im Adolph-Kolping-Berufskolleg in Brakel. »Auch Schüler unserer Schule verunglücken regelmäßig im Straßenverkehr, manche tödlich«, bedauert Oberstudienrat Engelbert Müller, der sich am Berufskolleg um regelmäßige Verkehrssicherheitstrainings kümmert.
Neben Gesprächen mit Horst Pieper und Wolfgang Steinwachs, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizei in Höxter, gehören auch Schockvideos, die Unfallsituationen ungeschönt zeigen, zu dem Programm. »Grausam«, kommentierte Schüler Arthur Kupsch das, was ihm da gezeigt wurde: »Wir haben Bilder gesehen direkt nachdem ein Unfall passiert ist: junge Leute, die verletzt in ihren Autos liegen, überall ist Blut.« Andreas Fomin hat besonders eine Sequenz beeindruckt: »Ein Fahrer ist zu schnell in eine Kurve gefahren. Er hat überlebt, ist aber nun an den Rollstuhl gefesselt.«
Ortswechsel: Ein Wagen fährt den Bohlenweg in Brakel hinab, der Fahrer tritt auf die Bremse -und fährt geradewegs in ein auf der Straße stehendes Hindernis. Styropor und Schaumstoffwürfel werden meterweit durch die Luft gewirbelt. Die Schüler, die gerade noch in der Schule saßen, stehen daneben.
»Zu unserem Programm gehören auch praktische Vorführungen«, erläutert Wolfgang Steinwachs. Sehr anschaulich erfahren die jungen Männer, dass sich der Bremsweg vervierfacht, wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt. Sehr deutlich spricht Wolfgang Steinwachs über die Folgen von zu hoher Geschwindigkeit: »Bei einem Unfall mit bis zu 30 Stundenkilometern besteht die Möglichkeit, dass ein Kind nur ins Krankenhaus muss, bei einem Unfall mit bis zu 50 Stundenkilometern ist das bei einem Erwachsenen der Fall -danach gibt es nur noch den Sarg.«
In einem Selbstversuch sollen die Jugendlichen eine Strecke von 28 Metern mit geschlossenen Augen gehen. »Das ist der Weg, den ein Auto in einer Sekunde bei 100 Stundenkilometern zurücklegt«, weiß Wolfgang Steinwachs. Wer sich nicht auf die Straße konzentriere, sondern auf die Freundin oder die Bedienung des Autoradios, der rase in dieser Zeit blind über die Straße.
Alle Schüler beteiligen sich an dem Versuch, viele öffnen die Augen schon nach einigen Metern. »Zu gefährlich«, meinen sie. Ein großer Teil legt aber die gesamte Strecke zurück. Alle sind sich jedoch einig, dass es ein »unangenehmes Gefühl« sei, ohne Sicht zu gehen. »Das ist wie ein Wettbewerb«, erklärt Schüler Stefan Sehrmond, warum nicht alle jungen Männer ihrem Gefühl nachgegeben und den Versuch abgebrochen haben. »Mann will kein Verlierer sein, Männer sind wohl so gepolt«, nennt Wolfgang Steinwachs die Ursache für dieses an sich unvernünftige Verhalten. Er appelliert an die Schüler, es im Straßenverkehr anders zu machen.
Ob die neuen Erfahrungen die Jugendlichen veranlassen, in Zukunft vernünftiger zu fahren, wissen Wolfgang Steinwachs und Horst Pieper nicht. »Aber wenn wir nur einen dazu gebracht haben, angepasst zu fahren, hat sich der Aufwand gelohnt«, sagt Horst Pieper. Artikel vom 01.12.2007
Wie lernen dänische Berufsschüler ? Wie arbeiten Lehrer, Schüler, Schulleitung in Dänemark ? Was ist anders?
Mit diesen Fragen reisten Schulleiter Wolfgang Pägel und 9 Kolleginnen und Kollegen des AKB zu einer Studienfahrt am 5. und 6.9.07 zu 2 Berufskollegs in Sonderborg/Südjütland. Freundlich und umfassend informiert von den Partnern sahen wir, wie Schule aussehen kann: aufgelockerter Unterricht, die Gebäude durchzogen von Arbeitsinseln mit Sitznischen, PC-Plätzen und von einladenden Aufenthaltsräumen. Gelernt wird vielfach in kleinen Gruppen, angeleitet von Lehrern, die den Schülern Hilfestellung geben. Projektarbeit wird in der dänischen Berufsausbildung groß geschrieben. Man ist an der beruflichen Praxis und an der globalen Arbeitswelt orientiert. Dänische Schulen sind wirtschaftlich selbstständig wie Unternehmen. Die Kunden sind Schüler und Betriebe. Lehrer und Verwaltung arbeiten dienstleistungsorientiert.
Es gab viel Neues und Erstaunliches zu sehen und zu hören für uns. Im Reisegepäck zurück nach Brakel war der Vorsatz, im Rahmen des Projekts Selbstständige Schule viele der in Dänemark besichtigten Vorzüge zum Nutzen von Schülern, Lehrern und der gesamten Ausbildung auch am AKB anzuwenden. Fortgesetzte Kontakte zwischen Sonderborgs Schulleiter Jens Schultz und Wolfgang Pägel in Brakel sollen diesen Prozess fördern.
www.shs.dk
Claus Hertel
In den letzten Jahren haben sich die Schülerzahlen stark erhöht, Schüler mit unterschiedlichen schulischen und sozialen Voraussetzungen und Hintergründen treten in die Schulform Berufsgrundschule ein. Zu Beginn des Schuljahres stellt sich ein wenig homogenes Bild in den Klassen dar.
Um dem zu begegnen und eine gemeinsame Basis für die Arbeit im laufenden Schuljahr zu schaffen startet das Schuljahr mit einer pädagogischen Einführungswoche, in der sich die Schüler untereinander kennen lernen sollen, ihre Lehrer (und umgekehrt) kennen lernen können und einen angemessenen Umgang untereinander und ein sozial verträgliches Miteinander einüben. Die Schüler erfahren, dass etwa Teamfähigkeit einen hohen Stellenwert in Schule und Beruf besitzt. Durch unterschiedliche Aktionen und Maßnahmen erhalten die Schüler die Möglichkeit, sich selbst besser kennen zu lernen, sich selbst mit ihren Stärken und Schwächen realistischer einzuschätzen. Sie werden mit den Anforderungen der Schule und der Wirtschaft/Ausbildungsbetrieb vertraut gemacht.
In dieser Woche begegnen die Schüler einem unterschiedlichen, abwechslungsreichen und interessanten Angebot: das Programm umfasst Aktionen, die auf die körperliche Fitness, die schulischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die beruflichen Fertigkeiten und Interessen der Schüler abgestimmt sind: dazu gehören u.a. Klettern an der Kletterwand, Selbstverteidigungskurs, Kanutour auf der Weser ebenso wie freizeitpädagogische Übungen im Freien mit gemeinsamem Zeltplatzaufenthalt (Abseilen aus großer Höhe, Brückenbau, Seilbrücken oder Orientierungsläufe ...). Daneben umfasst das Angebot Firmenbesichtigungen (Stadtwerke, Stiebel Eltron, Handwerksbetriebe der Umgebung) sowie Gespräche mit Fachleuten und Gästen. Dabei werden auswärtige kompetente Partner als Leiter verschiedener Veranstaltungen (Fa Komm Aktiv, Nieheim, Förster, Vertreter der IHK ...) mit eingebunden.
Die obigen Bilder betreffen die Klasse GTE07 des Adolph-Kolping-Berufskollegs.
Einige Video-Sequenzen sind auf der folgenden Seite zu sehen.
Hierzu ein Ausschnitt aus der Sendung des Senders 'Radio Hochstift'.
Brakel. Mobbing – anpöbeln, fertigmachen: Allgemein definiert wird Mobbing als „eine Form offener oder subtiler Gewalt gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung“. Doch Mobbing wird nicht nur mit der Arbeitswelt in Verbindung gebracht. Auch in der Schule sind Vorfälle dieser Art verbreitet. Eine besondere Form des Schul-Mobbings ist das Bullying, bei dem die Opfer systematisch mit gezielten Attacken erniedrigt werden.
Den kompletten Artikel aus der 'Neuen Westfälischen' vom Donnerstag, den 23. August 2007
Am 10. August 2007 starb im Alter von 54 Jahren
Herr Oberstudienrat
Werner Kirchhoff.
Herr Kirchhoff war seit 1982 Lehrer am Adolph-Kolping-Berufskolleg in Brakel.
Er erteilte vorrangig Unterricht im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft und betreute außerdem die Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Sie in ihrem persönlichen und beruflichen Fortkommen zu unterstützen, lag ihm am Herzen.
Wegen seiner freundlichen Art, seiner fachlichen Qualifikation und seiner Hilfsbereitschaft war er bei Schülern und Kollegen gleichermaßen geschätzt.
Sein Andenken werden wir in Ehren halten.