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Guten Abend, heute ist der  08.09.2010
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Einstieg in das E-learning

 

Im Adolph-Kolping-Berufskolleg wird eine Lernplattform aufgebaut, die den Schülern bei ihrem Lernen mit Hilfe des Internets eine Unterstützung geben sollen. Ziel ist es, eine Medienkompetenz zu fördern und zu stärken. Diese Lernplattform gilt für alle Unterrichtsformen, dabei können Projekte und fächerübergreifende Inhalte durchgeführt und vermittelt werden. Außerdem sind z.B. Lehrer in der Lage, ihren Schülern Übungen und Lernmaterialien anzubieten, die diese über ein Passwort dann abrufen können.

Zusammen mit der Paderborner Firma RLS Jakobsmeyer GmbH wurde diese Lernplattform entwickelt und realisiert. Über den Benutzername "s" und das Kennwort "s" kann man testweise sich einloggen und sich mit dem Programm vertraut machen.

ITA-Unterstufe in Berlin

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Die Fahrt nach Berlin brachte den beiden Unterstufenklassen u.a. Begegnungen mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse in der Kulturbrauerei im Bezirk Prenzlauer Berg sowie dem "Hauptmann von Köpenick" alias Jürgen Hilbrecht, der die Schüler mit der Geschichte um den falschen Hauptmann und den Schuster Vogt im Museum des alten Rathauses des Stadtbezirks Köpenick vertraut machte.
7. - 10. März 2005

Tic-Tac-Too gegen den Robby

Xplore
New-Automation Award 2005

Informationstechnische Assistenten ITA02
Die Aufgabenstellung
Das Legespiel TIC TAC TOO, auch Käsekästchen genannt soll von einem Spieler gegen den Knickarmroboter RV M1 von Mitsubishi auf einem Brett mit Spielsteinen gespielt werden. Hierbei soll die Spielstrategie nach der Informationsverarbeitung auf den Roboter übertragen werden. Selbst das Mogeln des Gegenspielers, durch Verschieben von Steinen o.ä., soll erkannt und rückgängig gemacht werden können.

Die Gruppe stellt sich vor
Wir sind Schüler einer Abschlussklasse der Berufsfachschule für Informationstechnische Assistenten am Adolph – Kolping - Berufskolleg in Brakel, die im Fach Automation an diesem Wettbewerb teilnehmen. Im Stundenplan sind für diesen Vertiefungskurs 2 Wochenstunden angesetzt. Begleitender Lehrer des Projektes ist Herr Dieter Müller. Wir ahnten, dass die Aufgabenstellung, die wir angehen wollten, die Lösung vieler Probleme erfordern würde. Aber, nach der Ausbildung, die wir vorher durchlaufen haben, und im Vertrauen auf unser Leistungsvermögen stiegen wir zuversichtlich in die Bearbeitung dieser Aufgabe ein.
Die Planungsphase
In der ersten Besprechung bildeten sich die Arbeitsgruppen. Danach wurde vereinbart, dass das Programm folgendes leisten soll: Der Roboter Mitsubishi Movemaster RV M1 spielt Tic – Tac – Too gegen einen Gegenspieler. Das Spielfeld und die Spielsteine sollen professionell aussehen. Die Spielsteine haben zur automatischen Überprüfung an der Unterseite eine Kodierung. Der Roboter braucht kein Spiel verlieren. Im Spiel gibt es zwei Spiellevel Level 1: Standardmäßig wird dem Spieler eine Gewinn-Chance offengelassen. Level 2: Nach einem Sieg des Spielers kann der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Die Visualisierung wird in VB.NET auf einer entsprechenden Form programmiert Sollte ein Spieler versuchen zu mogeln, so wird vom Robby die alte Situation wieder hergestellt, eine entsprechende Mitteilung in dem Visualisierungsfenster erfolgt. Das Masterprogramm wird nicht in VB 60, sondern in VB.NET programmiert , weil VB.NET den größeren Leistungsumfang und ein besseres Schnittstellenhandling zur Verfügung stellt.Die Eingangs- und Ausgangssignale werden über den Interbus und einer PCI Masterkarte in das Programm eingelesen. Die Ablaufstruktur des Programmes und die Übergabe Parameter wurden als Entwurf skizziert und später weiter verfeinert.
Die Programmierung
Das Gesamtprojekt ist in Visual Basic.Net objektorientiert geschrieben. Das heißt, dass die einzelnen Programmteile auf viele einzelne Klassen sinnvoll aufgeteilt wurden. Zu Anfang erschien die Entwicklung einer logischen Setzstrategie für den Roboter sehr schwierig, jedoch zeigte sich beim Programmieren, dass sich mit der entwickelten Strategie eine Setzposition, in Abhängigkeit von dem Ziel gewinnen zu wollen, sehr sicher ermitteln lässt. Als besonders problematisch zeigte sich die Kommunikation zwischen Roboter und PC. Dabei war es zunächst notwendig, eine geeignete Schnittstelle zu finden. Hierfür befanden wir die Serielle Schnittstelle COM als geeignet. Jedoch bestand noch das Problem, dass der Roboter einige Befehle verschluckte bzw. nur teilweise abarbeitete. Nach einigen Versuchen stellten wir fest, dass der Roboter zwischen dem Empfang eines Befehles und dem Setzen des Handshake Signals eine Wartezeit von ca. 170 ms benötigt. Thomas vollzog einen Jubelschrei mit Luftsprung, als der Robby das erste Mal die abgesandten Befehle ausführte. Das nächste große Problem: Einlesen der Daten der 28 Sensoren des Spielfeldes mit dem Interbus unter VB.Net.. Die benutzte Mastercard IBS PCI SC übergab in einem ersten Testprogramm mit dem Treiber HLI aus den entsprechenden Registern die Eingangssignale an VB60, aber nicht an VB.NET. Soweit uns bekannt war, wurde HLI auch nicht für VB.Net freigegeben. Die Programmiergruppe sah nun eine besondere Herausforderung darin, eine Lösung unter VB.NET zu entwickeln. Ein erfolgreicher Lösungsversuch bestand darin, dass durch zusätzliche Verweise und das Einfügen einer Kompatibilitätsliste der HLI Treiber problemlos mit dem Programm zusammenarbeitet. Nachdem die einzelnen Klassen in Einzelarbeit entwickelt waren, haben wir sie in einem Projekt zusammengefasst und mit Hilfe einer weiteren Klasse verbunden. Diese steuert auch die graphische Oberfläche sowie die Reihenfolge, in der die Funktionen abgearbeitet werden. Sie bedient sich dabei der Signale aus der Klasse, die die Sensoren und Taster abfragt. Dank der guten Vorplanung verlief das Zusammensetzen problemlos und wir stellten fest, dass auch fast alle Parameter an den richtigen Stellen mit richtigen Inhalten übergeben wurden. Zum Darstellen des Kamerabildes der IP Video LAN- Kamera am PC nutzten wir die Hilfe unseres „Webmasters", der das Kamerabild auf einer html-Seite eingebunden hat. Diese Seite wurde mit der Visualisierung verknüpft. Der reale Spielverlauf wird hierdurch neben dem Prozessabbild des Spielverlaufes dargestellt.
Das Spielfeld
In der Planung wurde eine professionelle Ausführung des Spielfeldes gefordert. Hierzu wurden von Schülern der Metallabteilung auf einer CNC-Fräse sowohl das Spielfeld als auch die Spielsteine gefertigt. Die Gruppe Roboter übernahm die Aufgabe den Arbeitsraum des Roboters zu erfassen und hieraus die optimale Lage des Spielfeldes zu ermitteln. Auf einem ersten Papiertestfeld wurden die entsprechenden Positionen geteacht und in einem Testlauf abgefahren . Nachdem für alle Spielsteine erreichbare Positionen gefunden waren, konnte das geplante Spielfeld an die Fertigung übergeben werden. Die Spielsteine haben auf der Unterseite eine Kodierung, die eine automatische Erkennung durch Sensoren ermöglicht. Hierdurch ist es möglich jederzeit die Position der Spielsteine auf dem Spielfeld zu erfassen. Es wird unterschieden nach den unterschiedlichen Spielsteinen beider Spieler. Außerdem wird erkannt, wenn ein Spielstein mit der Oberseite nach unter abgelegt wird. Eine Veränderung gegenüber der Sollsituation, die im Speicher abgelegt ist, kann so erkannt werden. Nach einer entsprechenden Mitteilung, zum Beispiel nach einer Mogelaktion kann dann die Sollsituation wieder hergestellt werden. Schrittweise entwickelte sich der Roboterplatz von den ersten Arbeitsschritten und Versuchsaufbauen bis hin zu dem endgültigen Aufbau.
Das Ergebnis
Wir haben eine Spielumgebung entwickelt, in der ein Industrieroboter Tic-Tac-Too mit einem Gegenspieler spielt. Die Situation auf dem Spielbrett wird in Echtzeit erfasst. Hierzu dienen codierte Spielsteine. Die Spielstrategie beinhaltet 2 Spiellevel, so hat der Gegenspieler eine Chance, danach kann auf die Strategie unschlagbar gewechselt werden. In dem Programm werden vier verschiedene Informationsarten verarbeitet. Die binären Sensor/Aktor Signale werden über den Interbus an die Masterkarte IBS PCI SC geliefert und über den HLI Treiber als Registerinhalt weiterverarbeitet. Die vom Programm entwickelten Steuersignale für den Roboter werden über die serielle Schnittstelle COM1 an den Roboter gesendet, der dann die Spielsteine versetzt. Der Spielverlauf wird online durch eine Kamera, mit IP-Adresse im LAN übertragen und in der Spielvisualisierung eingeblendet. Das entstandene Projekt besteht aus mehreren Modulen , Klassen und Formen. Der Quellcode hat eine Länge von etwa 30 DIN A4 Seiten. Das Einfügen dieses Quellcodes hätte den Rahmen dieser Ausarbeitung gesprengt. Der Quellcode wird daher in einer Anlage

Die Arbeitsgruppe

Martina Minnwegen, Thomas Gröne, Manuel Ballstedt, Daniel Richter, Andras Penner, Georg Linsen, Sebastian Hecker, Andreas Behler, Alexander Funk, Floria Kranz Betreuender Lehrer: Dieter Müller

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Geschichtsunterricht aus erster Hand

Geschichtsunterricht aus erster Hand gab es am Donnerstag, den 20.3.2003 in der Aula des Adolph-Kolping-Berufskollegs Brakel.
Zu einer Lesung aus ihrem Buch, das sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt, ist die in Berlin lebende und in Paderborn geborene Psychologin Eva Sternheim-Peters nach Brakel gekommen.
"Habe ich denn allein gejubelt?" Diese Frage stellte sich der heute 76-jährigen, als sie ihr autobiografisches Buch verfasste. Während viele Deutsche ihrer Generation ihre mehr oder weniger starken Verstrickungen in das nationalsozialistische System verleugnen und "nicht dabei gewesen" sein wollen, blickt sie offen auf ihre Jugend und den Einfluss, den das Hitler-Regime darauf ausübte, zurück. Gemeinschaftsgefühl und Nationalstolz, Gruppenerlebnisse und die Verbesserung des allgemeinen Lebensstandards - Eva Sternheim-Peters schilderte, was den Nationalsozialismus damals für sie so reizvoll machte. Das heißt aber nicht, dass sie damit die Verbrechen der Nazis und ihrer Anhänger verharmloste. Im Gegenteil: Natürlich hat sie nicht allein gejubelt, nur sie hat aufgeschrieben, warum sie es tat -und will damit verhindern, dass die folgenden Generationen noch einmal jubelnd in eine ähnliche ideologische Falle laufen.
In besonderer Weise ging sie in ihrem Vortrag auf die Kriegsanlässe ein und gedachte damit den in der Nacht begonnenen Krieg gegen den Irak. Frau Sternheim-Peters nahm eindeutig Stellung: „In diesem Moment, in dem wir hier zusammen sind, werden tausende Menschen in Bagdad und im ganzen Irak ohne völkerrechtliche Legitimation bombardiert und getötet. Alle Kriege brauchen zu ihrer Rechtfertigung eine Lüge, auch der jetzige."
Die Bezirksarbeitsgemeinschaft Jugendarbeit an Berufskollegs hat mit der Lesung von Eva Sternheim-Peters eine kleine Vortragsreihe fortgesetzt. Schon 1995 aus Anlass des 40. Gedenken an das Kriegsende hatte die Jugendarbeit der Adolph-Kolping-Schule eine Überlebende des Frauenorchesters Auschwitz, Esther Bejarano, eingeladen. Es folgten mehrere Veranstaltung mit Salomon Perel, dem berühmten "Hitlerjungen Salomon".
Mit diesen Veranstaltungen will die Jugendarbeit den Schülerinnen und Schülern auch einen Anstoß geben, darüber nachzudenken, welche Gefahren der ideologischen Verführung es in der heutigen Zeit gibt. In den offenen Diskussionen mit den Jugendlichen kann dieses Ziel als erreicht angesehen werden.
Hans-Georg Harrer

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Ein Ausflug zu Rembrandt

Ein Ausflug zu Rembrandt und seiner Technik der Malerei, am 16. Juni 2004 mit der BBF02A.
Unsere Malerklasse hat eine interessante Klassenfahrt ins Kasseler Museum unternommen. Wir haben einen sehr guten Gesamteindruck mitgenommen. Erfreut hat uns die erfrischende Art der jungen Kunsthistorikerin, die all unsere Fragen freudig beantwortete. Unsere Lehrer hatten mit ihr im Vorfeld abgesprochen, dass wir hauptsächlich etwas über die Maltechniken aus dem 16. und 17. Jahrhundert wissen wollten, denn das ist für uns Maler von großer Bedeutung. Wir erhielten einen Einblick in die Welt der Kunst aus einer für viele von uns neuen Sichtweise, was überaus ansprechend und wohl durchdacht war. Wir wurden nicht mit allen Bildern aus dieser Reihe konfrontiert, sondern wir betrachteten 8 Bilder sehr intensiv, auch das gefiel uns gut, denn so konnten wir viel besser wichtige Einzelheiten behalten. Sebastian Tölle
Wir hatten in Kassel eine interessante Museumsführung, die uns in die Welt der alten Meister – vor allem Rembrandt und seine Maltechniken – entführte. Wir erläuterten einzelne Bilder und –ausschnitte, in denen Farbkontraste durch dick pastos aufgetragene Erdfarbtöne gut zur Geltung kamen. Allerdings hat mir das Aufsichtspersonal nicht gefallen, das sofort reagierte und uns zurechtwies, wenn wir den Bildern zu nahe kamen.
Jörg Welling
Die unterschiedlichen Maltechniken der Bilder der alten Meister waren sehr interessant. Wir haben sehr viel Licht- und Schattenmalerei Rembrandts kennengelernt, für die er sehr berühmt ist. Die Spuren der Zeit kennzeichnen die Bilder, jedes für sich ist einmalig. Sebastian Siebrecht
Wir betrachteten Werke alter Meister im Hinblick auf die Maltechniken, hauptsächlich Bilder von Rembrandt. Ein wunderschönes Gemälde war für mich das Bild mit dem Titel „Der Segen Jacobs“ von Rembrandt, das auch besonders symbolische Bedeutung besitzt. Die Lichteinwirkung und Farbgestaltung Rembrandts Bilder sind faszinierend. Erstaunlich, wie zu damaliger Zeit im 17. Jahrhundert, der Künstler so beeindruckend malen konnte. Auch das Gemälde von Rembrandt, in dem er seine Frau porträtierte, die mit 30 Jahren bei der Geburt des 4. Kindes starb, gefiel mir von seiner Gestaltung und Detailtreue. Zum Schluss haben wir versucht, Stilleben alter Meister zu imitieren, das stellte sich allerdings als schwierig heraus, machte aber viel Spaß.
Arnulf Hoppe

auf dem Weg

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Kunsthitorikerin

Stilleben

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Durch Engagement zum Stipendium

 

Das Rennen um die begehrten Welle-Stipendien ist gelaufen. Am 10. November wurden im Franz-Ströher Haus in Darmstadt die begehrten Wella-Stipendien an fünf Auszubildenden und fünf Gesellen überreicht. Das Welle-Stipendium von jeweils 2500 Euro soll Lohn und zugleich weiterer Ansporn sein über das normale Maß hinausgehenden Fleiß, Kreativität und Engagement im Beruf. Bedingungen für die Auszeichnung waren nicht nur gute Schul- und Prüfungsnoten, sondern in erster Linie ein außergewöhnliches Engagement im Friseurberuf. Die Gewinner der mit jeweils 2500 Euro dotierten Stipendien können sich bis Ende 2005 ihren individuellen Karrierefahrplan zusammenstellen. aus CLIPS - Das richtige Magazin für Friseure

Unter den Gewinnern ist die Auszubildende Miriam Franke, Steinheim, Ausbildungsbetrieb Carsten Lödige in Steinheim.

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Erlebnispädagogik vom Feinsten

Viele Bildungspolitiker wären beeindruckt über die pädagogischen Einführungstage, die die Kollegen Rudolph Böddeker und Christian Menne vom Adolph-Kolping-Berufskolleg in Brakel mit ihren Berufgrundschulklassen Elektro- und Holztechnik vom 22. bis 26. September 2003 durchführten. In den ersten Tagen ging es vor allem darum gegenseitiges Vertrauen zu gewinnen, sich kennen zu lernen und gemeinsam Eindrücke über die Berufsfelder Elektro- und Holztechnik zu sammeln. Ein gemeinsames Teamtraining wurde an der Kletterwand in der Sporthalle vom Berufskolleg und bei einer Kanufahrt in Godelheim absolviert.
Sportliche Übungen, die den meisten Beteiligten bis dato noch unbekannt waren, aber, wie sich zeigte, einen hohen Motivationsgrad besaßen. Nach diesen ersten Erfahrungen in den Gruppen wurden berufsbezogene Schwerpunkte gesetzt. In Steinheim besuchten die Klassen die örtlichen Stadtwerke und ein Furnierwerk, so dass sich die Schülerinnen und Schüler vor Ort einen Eindruck über ihr mögliches Berufsfeld verschaffen konnten. Als Höhepunkt dieser „Erlebniswoche" stand, wie in den vergangenen Jahren, der Zeltplatzaufenthalt auf dem Kolping-Jugendzeltplatz „Dreizehnlinden" in Niehheim im Programm. Pädagogische Leitidee war hier einmal mehr die Teamarbeit, die durch Kreativ- und Vertrauensübungen gestärkt wurde. Die berufliche Einbindung geschah hier durch eine Waldführung mit dem örtlichen Förster und durch den Besuch eines Elektrizitätswerkes. Abgerundet wurde das Programm durch eine Einführung in das Bogenschießen, bei der vor allem die Konzentrationsfähigkeit geschult wurde, und selbstverständlich auch durch die Abende am Lagerfeuer, die der Kollege Menne durch sein Saitenspiel hervorragend bereicherte.
Als Fazit kann diese Einführungsveranstaltung für die Berufsgrundschule im Inhalt und Durchführung als wertvolle pädagogische Bereicherung für diese Schulform bezeichnet werden. Das Konzept einer erlebnispädagogischen Orientierung stellt ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand" vor, das durch den Kollegen Böddeker am AKB zu einer festen Institution geworden und eine nicht mehr wegzudenkende Hilfe für die Arbeit in dieser Schulform im Verlauf des Schuljahres ist.
Udo Schlüter

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55 leckere Torten gezaubert

 

„Was soll ich meiner Mutter bloß schenken?“, diese Frage bereitet jedes Jahr vielen Menschen Kopfzerbrechen, doch die 55 Jugendlichen der Berufsgrundschulklasse Ernährung / Hauswirtschaft mussten sich zum ersten Mal in ihrem Leben nicht tagelang Gedanken machen, womit sie ihrer lieben Muttis eine Freude bereiten könnten. „Wie wäre es mit hübschen Torten“, schlug Fachlehrerin Hildegard Nutt ihren Schülerinnen und Schülern vor. Sie stimmten begeistert zu und haben am nächsten Tag gleich die Zutaten für ihre Torten gekauft. Ob Erdbeer-, Marzipan-, Nuss-, Schokoladen-, Pfirsich- oder Schwarzwälderkirschtorte - jeder Schüler zauberte für seine Mama die perfekte Leckerei.

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Lernen für den Frieden außerhalb des Klassenzimmers

Bereits zum vierten Mal machte sich eine Berufsgrundschulklasse des Adolf Kolping Berufskollegs an einem sonnigen Montagmorgen im Juni nach Holland auf um an einer Maßnahme des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - www.volksbund.de - in der Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn/Holland teilzunehmen. Es sollte keine Urlaubszeit werden und die Schüler waren sich bewusst, dass Sie sich den gemeinsamen Zielen stellen mussten: Arbeit und Dienst am Frieden, Abbau von Vorurteilen, Übernahme von Verantwortung. Dabei sollte der gemeinsame Spaß und das Finden neuer Freundschaften nicht zu kurz kommen. Mit diesen Prämissen bezogen die 17 Jugendlichen mit Ihren beiden Lehrern, Rudolf Böddeker und Udo Schlüter vom AKB Brakel die Holzhütten der Jugendbegegnungsstätte Ysselsteyn, die unmittelbar an den Deutschen Soldatenfriedhof Ysselsteyn angegliedert ist. Nach einem ersten Rundgang über den Friedhof war man sich schnell einig: „Nie wieder Krieg!“ Fast 33 000 deutsche Soldaten liegen auf dem Friedhof, viele waren im Alter der Schüler, als sie eine Kugel, eine Mine oder eine Bombe aus dem Leben riss. Tief beeindruckt von der Anlage des Friedhofs und der bestürzenden Tatsache, dass die dort gefallenen Soldaten doch „nur“ 0,05 Prozent aller deutschen Gefallenen des Krieges ausmachten, ging die Gruppe zurück ins Quartier. Hier wurde mit den erfahrenen Betreuern vor Ort der Wochenablauf abgestimmt. Schwerpunkt der Tage sollte die Arbeit auf dem Friedhof sein. So wurden in der Folgezeit Kreuzinschriften ausgebessert und Kreuze gereinigt. In der praktischen Auseinandersetzung mit den Kreuzen und den dahinter stehenden Schicksalen der Soldaten und deren Angehörigen kam es verstärkt zu Diskussionen und Gesprächen der Schüler über Namen und Alter der Gefallenen. Fragen nach eigenen Angehörigen wurden laut, „liegt vielleicht gar ein Groß- oder Urgroßvater von mir auf einem Soldatenfriedhof und wie kann ich einen Vermissten finden?“ Zufälligerweise fand man sogar das Grab eines Soldaten, deren Familie in Bad Driburg lebt und die von dem Grab des Vaters nichts wusste.
Neben den Arbeiten auf dem Friedhof hatten die Jugendlichen aber auch genügend Freizeit. Zugute kam ihnen dabei die hervorragende Ausstattung der Anlage mit Spiel- und Sportmöglichkeiten. Diese Angebote einmal abzuschalten und auszuspannen nutzte die Gruppe und nebenbei wurde im gemeinsamen Spiel der Teamgeist gestärkt. Den Höhepunkt der Woche bildete jedoch der gemeinsame Ausflug mit Fahrrädern zum Widerstandsmuseum nach Overloon, in dem die Jugendlichen etwas über die Zeit des nationalsozialistischen Regimes und der Unterdrückung durch die deutsche Besatzungsmacht in Holland erfuhren. Erstaunt waren die Beteiligten auch bei der Auswertung eines Toleranztests, den die Betreuer mit der Klasse durchführten. Auch hier gab es Diskussionsbedarf ob der Einschätzung eines jeden einzelnen und mancher wunderte sich, dass er sich selbst so falsch eingeschätzt hatte. Am Tag vor der Abreise gingen die Schüler mit ihren Lehrern ein letztes Mal auf den Friedhof um in einer kurzen Gedenkveranstaltung der Gefallenen des Krieges und der Opfer von Hass und Gewalt zu gedenken. An der zentralen Gedenkstätte wurden einige Texte zum Nachdenken von den Schülern verlesen und ein Kranz niedergelegt. Mit vielen neuen und guten Erfahrungen fuhren die Schüler des Berufskollegs Brakel dann am Freitag nach Hause.
Dass diese vom Volksbund entwickelte Initiative ein Musterbeispiel dafür darstellt, dass das Lernen von Frieden und Toleranz nicht in der Abstraktheit des Klassenzimmers enden kann, sondern außerhalb von Schule konkret erfahrbar gemacht werden muss, dies sollten auch offizielle Stellen von Kreis, Land und Bund beachten und diese Art von Bildung zunehmend, auch finanziell, fördern und unterstützen.

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Auf den Spuren der Vergangenheit

 

Neun Schülerinnen und ein Schüler aus dem Fachbereich Sozialpädagogik am Adolph Kolping Berufskolleg in Brakel haben zusammen mit den Lehrkräften Fr. Weigelt, Fr. Siebert und Fr. Friebe im Rahmen des EU Partnerschaftsprogramms Leonardo da Vinci vielschichtige Erfahrungen gesammelt. Finanziert wurde diese Reise zum großen Teil aus dem EU Leonardo da Vinci Programm zur Mobilität.
Die Jugendlichen absolvierten ein dreiwöchiges Praktikum in irischen Kindertagesstätten, Vor- und Montessorischulen und in Kindergärten. Bei ihrer Arbeit erweiterten und vertieften die jungen Menschen ihre Sprachkenntnisse und Handlungsfähigkeit. Die SchülerInnen stellten fest, dass auch Kinder die einen völlig anderen Erziehungsansatz erfahren, sich nicht anders verhalten, als sie das von Kindern in deutschen Einrichtungen gewöhnt sind. Kultur pur gab es an den Wochenenden. Wir besuchten Museen wie z.B. den historischen Hafen von Cork, Cobh. Weiterhin besichtigten wir das alte Gefängnis von Cork, ein Museum das die Strafen und Lebensverhältnisse bis Mitte des 19. Jahrhunderts schildert.
Besonders beeindruckt waren wir von der realistisch figürlichen Darstellung der Strafverfolgung wie Diebstahl oder Vergewaltigung. In die Mauern der Zellen eingekratzte Gedichte belegen die Inhaftierung einiger irischer Freiheitskämpfer und Kämpferinnen. An einem anderen Wochenende eröffnete uns die Fahrt entlang des Ring of Kerry einen wunderschönen Ausblick auf die recht wilde Westküste. In einem beschaulichen Küstenort (Waterville) in dem Charly Chaplin stets seinen Urlaub verbrachte, ist ihm zum andenken eine Statue errichtet worden. ( siehe Foto)
Imposant war die über 2000 Jahre alte keltische Steinburg Staighue Stonefort mit ihren mächtigen Verteidigungsmauern. Zudem wurde uns allen Gelegenheit gegeben eine ausgesprochen starke Redseligkeit zu erlangen indem wir bei der Besichtigung von Blarney Castle die Chance hätten wahrnehmen können, den berühmten Stone of Blarney zu küssen.
Vielfältige Eindrücke gewannen wir durch die Auseinandersetzung mit Historie, Sprache und Kultur. Daneben erhielten wir Einblicke in das irische Ausbildungs- und Schulsystem. Dabei stellten wir fest, dass die Zeit der Ausbildung statt wie in NW vier Jahre für ErzieherInnen nur zwei Jahre betragen und die Unterrichtsmodelle denen der englischen entsprechen. Herausgefordert waren unsere SchülerInnen bei der Arbeit in den Einrichtungen, denn sie lernten sich mit den Rahmenbedingungen flexibel auseinander zu setzen. Wir bedanken uns bei den irischen Einrichtungen, dem Cork College of Commerce als Partnerschule und den Kolleginnen für die stets freundliche Aufnahme und die Hilfsbereitschaft.

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GVK und BVA in Kassel

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Zum Ende des Schuljahres erlebten die Klassen GVK und BVA zusammen mit ihren Lehrerinnen Martina Siebert und Hannelore Schulz-Scheifers einen ereignisreichen Tag in Kassel. Auf dem Programm stand zunächst der Besuch des Schlosses Wilhelmshöhe. Nach der sehr gelungenen Führung war das Shoppen in Kassel nur noch Nebensache. Dass ein Museumsbesuch so interessant sein kann, hatte vorher kaum ein Schüler gedacht. „So macht Unterricht richtig Spaß“, darüber waren sich alle Teilnehmer einig.

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Projekt AWASSA - Kinderdorf in Äthiopien

Politikunterricht auf „etwas andere Weise" erlebten 200 Schülerinnen und Schüler des Adolph-Kolping-Berufskollegs in Brakel. Informationen über Äthiopien lieferte Ihnen die Beverunger Gymnasiastin Kathrin Nutt, die von einigen Monaten die Gelegenheit hatte, das Land zu besuchen. Sehr anschaulich berichtete Kathrin Nutt von ihren Erlebnissen und verstand es, den Zuhörern die Probleme des Landes, von dem viele nicht viel mehr als den Namen kannten, näher zu bringen. „So kommt was rüber im Polikunterricht" so die einhellige Meinung der Brakeler Kollegschüler.

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Booting Day

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Berufsfachschule für Informationstechnik Am 18.September 2003 fand am Adolph-Kolping-Berufskolleg eine Einführungsveranstaltung für Informationstechnische Assistenten unter dem Namen „Booting-Day" statt.
Schüler und Lehrer formulierten miteinander die gegenseitigen Erwartungen an die gemeinsame Arbeit. Diese wurden von den Schülern und Lehrern präsentiert. Die an Mitarbeiter und Auszubildende im Berufsleben gestellten Erwartungen und geforderten Kompetenzen trug Herr Kurt Reichert vom Unternehmen Wincor-Nixdorf aus Paderborn vor. Diese Veranstaltung trug dazu bei, die unterschiedlichen Erwartungen zusammenzuführen. Gemeinsame Erkenntnisse und Aussagen sollen im Zuge der Ausbildung immer wieder überprüft und reflektiert werden. Sie tragen dazu bei eine berufsorientierte Ausbildung zu gewährleisten.
Lehrer und Referent am Booting Day am Adolph-Kolping Berufskolleg. Von links: Herr Urhahne, Herr Reichert (Wincor-Nixdorf), Frau Straube-Kühne, Herr Arens, Herr Hasse, Herr Henneken

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Airbrush-Technik

Ein Besuch im Kunstforum Brakel www.kunstforum-brakel.de mit der Klasse BBF 02A - Maler/ Malerinnen und Lackierer/ Lackiererinnen des Adolph Kolping Berufskollegs Brakel
Airbrush / Spritzmalerei von Arnulf Am 26.05.2003 sind wir zu einer Vorführung der Airbrushtechnik, der Spritzmalerei, eingeladen worden. Uns wurden zu Beginn der Vorführung zuerst die ausgestellten Bilder erläutert. Man sitzt viele Stunden an der Vorbereitung eines Bildes, bevor man überhaupt mit der Spritzmalerei beginnt. Die Vorbereitung und Fertigstellung eines Bildes dauern etwa 30 bis über 100 Stunden je nach Motiv, das ist sehr aufwendig für ein Bild. Zuerst fertigt man Schablonen von den Motiven und zeichnet diese von Hand auf das Bild auf. Erst dann fängt der Profi mit der Airbrushpistole an zu malen, d.h. leicht zu spritzen. Uns wurde erläutert, dass die Airbrushpistole, das Spritzgerät, ein sehr kleines und empfindliches Gerät ist. Sie darf nur mit einem sehr feinen Pinsel, der speziell dafür bestimmt ist, und dem geeigneten Lösemittel gereinigt werden. Sonst geht die Airbrushpistole sofort kaputt und man muss sich ein neues Gerät für etwa 190 € zulegen. Der Anfänger, der die Airbrushmalerei erlernen will, muss sich zunächst drei Tage mit dem Gerät und seiner Handhabung auseinandersetzen. Erst dann darf er mit der Spritzmalerei beginnen. Jetzt durften wir uns mit der Technik vertraut machen. Es wurden ein paar Tropfen Farbe, Airbrushfarben auf Acrylbasis, speziell für diese Technik entwickelt, und Wasser in den kleinen Becher der Pistole geträufelt. Wir spritzten mit zwei Geräten. Doch die Handhabung des Gerätes war gar nicht leicht - einerseits die Dosierung der Farbe auf dem Bild, andererseits die Kontrolle über den Luftdruck. Der Profi spritzt die Farbe auf das Bild, als sei das Bild abfotografiert. Man kann mit der Spritztechnik scharfe Verläufe, Striche, Konturen und in sich verlaufende Konturen und Schatten erzielen. Uns hat es viel Spaß gemacht, selbst mit dieser Spritztechnik umgehen zu dürfen. Die Spritztechnik und Endergebnisse sind einzigartig, eine gewisse Begabung gehört jedoch dazu."

Der Besuch im Kunstforum Brakel von Maike Als wir uns vor zwei Wochen zum ersten Mal aufmachten, um im Kunstforum Brakel eine Ausstellung zum Thema Airbrush anzusehen, wurden zunächst einige Bilder vom Leiter, Herrn Lars Dian Ollison, und den Studenten gezeigt. Auch wurden uns einige Grundlagen vorgeführt. Dann durften wir uns selbst an der Pistole versuchen. Schnell stellten wir fest, dass das Bedienen einer Airbrushpistole nicht einfach ist, Luftdruck und Handführung sind sehr wichtig. Kommt es zu einem Fehler beim Spritzen, so ist dieser nicht mehr zu beheben oder zu kaschieren. Diese zwei Stunden waren interessant, wir konnten einen Eindruck gewinnen, das Vieles oft leichter aussieht, als es ist.

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